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| Mitglieder des Gemeinderates, der örtlichen Jagdgemeinschaft und der Jagdgenossenschaft sind bei einer gemeinsamen Pflanzaktion in der Gemarkung Barwedel für den Naturschutz tätig. (Foto: Sylvia Dürheide) |
| Zwischen einer Benjes-Hecke werden Gehölze gepflanzt. (Fotos: Sylvia Dürheide) |
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| Nach der Pflanzaktion ziehen die Helfer einen Zaun gegen Wildverbiss. (Fotos: Robert Adler) | |
Barwedel. Für den Naturschutz waren Mitglieder des Gemeinderates, der örtlichen Jagdgemeinschaft und der Jagdgenossenschaft in der Gemarkung Barwedel tätig. Die Federführung oblag dem Naturschutzbeauftragten des Hegeringes Boldecker Land, Hans-Andreas Heinecke. „Wir waren mit 44 Helfern im Einsatz. Und das war auch gut so“, sagte der Naturschutzobmann, „denn wir hatten uns gleich zwei Arbeitsbereiche vorgenommen. Einerseits wollten wir den Wildschutzzaun an einer siebenjährigen Anpflanzung im Bereich des ´Toten Weges´ in der Nähe zum Fischteich gelegen, abbauen, weil hier kein Wildverbiss mehr zu befürchten ist. Das zweite Vorhaben war die Neupflanzung ein einer artenreichen Hecke am Flurstück ´Krümke´ hinter dem Reitsportgelände und die wilddichte Zäunung dieser Anlage“. Die Naturschutzaktion an einem Tag zu bewerkstelligen, bezeichnete er als einen ehrgeizigen Plan, „dessen Umsetzung dank des engagierten Einsatzes so vieler Helfer tatsächlich gelungen ist“.
Ernst-Dieter Meinecke als Pächter der Gemeinschaftsjagd Barwedel II bedankte sich hier besonders bei der Gemeinde Barwedel für die Zurverfügungstellung des Areals. „Immerhin war ein Morgen an Fläche zu zäunen und mit 600 Heckenpflanzen wie Hartriegel, Pfaffenhütchen, Schwarz- und Weißdorn sowie Holunder und Haselnüssen zu bepflanzen. Gut, dass uns auch der diesjährige Ausbildungslehrgang für Jungjäger und die Mitglieder der örtlichen Treibergemeinschaft bei der Maßnahme unterstützt haben“, so Meinecke in seiner Danksagung.
Die neue Hecke bilde nun eine Verbindung zu schon bestehenden weg begleitenden Gehölzen und schaffe eine Bereicherung für die Flora und Fauna. Und da die Anlage mit gelagerten Baumschnitt umgeben worden sei, würde hier praktisch eine doppelte Hecke entstehen. „Zum einen durch aktives Pflanzen und zum anderen durch den so genannten Benjeseffekt, den Gärtnermeister Benjes zur Vereinfachung von Neuanlagen von Hecken ersonnen hatte. Die in dem Astwerk brütenden und übernachtenden Kleinvögel pflanzen ganz ohne menschliches Zutun viele eingetragene Samen einheimischer Gehölze in den Bereich der verrottenden Altholzstreifen“, so der Naturschutzobmann. (Text: Hans-Andreas Heinecke)