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Arbeitseinsatz der Jäger und Barwedeler Treibergemeinschaft beim Wildgatterabbau.
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Barwedel. Schwere Arbeit erfordert gemeinschaftliches Engagement - und dieses war beim Treffen von 22 Jägern und Mitgliedern der Barwedeler Treibergemeinschaft auf dem Hof von Heinrich Dürheide in Barwedel zu spüren. Die Arbeitsgruppe hatte sich vorgenommen, so der Naturschutzobmann des Hegeringes Boldecker Land, Hans-Andreas Heinecke, „das Wildgatter von gut drei Hektar Jungwald abzubauen und den alten Draht aus dem Wald zu entfernen.“
Forstamtmann Ernst-Christian Schölkmann von der Bezirksförsterei Dannenbüttel initiierte im Rahmen der forstlichen Beratung den Abbau des Zaunes. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt; da nun der Wildverbiss der Seitentriebe erwünscht ist und auch die Begleitvegetation verbissen werden soll,“ sagte er.
Christian Effe - Pächter der Gemeindejagd Barwedel I - hatte daraufhin zum Arbeitseinsatz eingeladen und diesen gut durchorganisiert. So waren Trecker und Gummiwagen bereitgestellt und die einzelnen Arbeitstrupps schnell eingeteilt. „Wir unterstützen den Waldbesitzer Heinrich Dürheide bei dieser schweren Arbeit. Das Interesse der Jäger ist es“, sagte er, „dem Wild solche ruhigen und dichten Waldpartien zu öffnen. Das verbessert den Lebensraum der Wildtiere. Gerade in der stark genutzten Dorfnähe sind solche Ruheinseln mit viel Brombeere und Sichtschutz von großem Wert für viele Wildtiere.“
Damit der teilweise eingewachsene Draht für das Wild keine Gefahrenquelle darstelle, so der Naturschutzobmann, „haben ihn die Trupps sauber aufgerollt und anschließend auf den Gummiwagen verladen.“
Nach dem Einsatz trafen sich die Naturfreunde auf dem Hof des Waldbesitzers, wo dieser den Helfern für die Arbeit mit einem kräftigen Imbiss dankte.
Text und Fotos: Joachim Dürheide